Daytrader

Daytrader handeln an der Börse über sehr kurze Zeiträume. Während normale Anleger die Positionen oft monate- oder gar jahrelang halten, verkaufen die meisten Daytrader ihre Werte oft am gleichen Tag wieder. Das Risiko ist hierbei meist deutlich höher, weshalb sich Daytrading nur für erfahrene Spekulanten eignet.

Daytrading gehört damit zu den schnellsten und kurzfristigen Handelsformen. Ein Tag gilt dabei schon als langfristiges Engagement; häufig kaufen und verkaufen Daytrader ihre Positionen innerhalb weniger Minuten oder sogar Sekunden.

Daytrader benötigen ausgezeichnete Kenntnisse der Märkte, enorme psychische Stabilität und eine klare Strategie. Auch konsequentes Money Management gehört zu den grundlegenden Voraussetzungen, um die Verluste gering zu halten und alles in allem positiv abzuschließen.

DAX

Der DAX (Deutscher Aktien Index) ist der wichtigste deutsche Aktienindex. Er umfasst die 30 größten deutschen Unternehmen, zum Beispiel Daimler, BASF oder Allianz. Das Handelssystem XETRA berechnet den Wert des DAX fortlaufend neu. Aus dem Verlauf des DAX lassen sich Anhaltspunkte für die aktuelle Marktsituation gewinnen.

CFD – Die neue Dimension des Tradings: Achtung!

Wem normale Aktienanlagen und Investieren in Fonds nicht reicht, dem stehen an der Börse im Bereich des Day- und Swingtradings viele weitere Optionen offen. Eine neue Variante, die in den  SA und Großbrittanien sehr beliebt ist, ist das handeln mit Differenzkontrakten (CFD). Auf englisch: Contract for Difference. Beim CFD handelt es sich somit um ein Finanzinstrument, dessen  rundlage zur Bepreisung die Diffenrenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs eines bestimmten Basiswertes bildet. Da in Deutschland das Spekulieren auf fallende Kurse mittels Leerverkauf nicht möglich ist, sondern nur durch Optionen zu realisieren ist, bieten CFD’s für Profis (!) interessante Spekulationsmöglichkeiten im Bereich des Daytrading.

Aber auch zu Absicherungszwecken sind CFD Kontrakte beliebt. Je nach gewähltem CFD Broker sind Spekulationen mit einem Hebel bis zu 300 möglich bei einem geringen Einsatz von Kapital. Jedem sollte aber bewusst sein, dass für diese hochspekulative Variante ein großes Wissen, Erfahrung und Disziplin nötig sind um erfolgreich zu sein. Daher ist der CFD-Handel nur etwas für Börsenprofis, die langjährige Erfahrungen haben und genau wissen, was sie hier tun! Dem Spekulieren sind letztendlich kaum Grenzen gesetzt. Es gibt für nahezu jedes handelbare Produkt zugehörige Differenzkontrakte. Sei es Rohöl, Gold, Kupfer, Währungen, Indizes oder auch Aktien.

Zum Abschluss wiederhole ich noch einmal folgende Regel: CFD-Trading ist enorm riskant und nichts für Börseneinsteiger. Finger weg, auch wenn die hohen möglichen Gewinne verlockend klingen!!

Cash Flow

Der Cash Flow ist eine wirtschaftliche Kennzahl,  die den Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode bezeichnet.  Cash Flow ist der Saldo der zahlungswirksamen Erträge und Aufwendungen.

Der Cash Flow wird häufig bei Fundamentalstrategien eingesetzt. Aus ihm lässt sich u.a. das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) berechnen, dass als Indikator für die Finanzkraft eines Unternehmens gilt. Je höher der Cash Flow im Verhältnis zum Aktienkurs, desto günstiger ist die Aktie bewertet. Wie alle Kennzahlen darf der Cash Flow nur in Verbindung mit anderen Kennzahlen und niemals isoliert für eine Entscheidung herangezogen werden.

Baisse

Eine Baisse ist ein Abwärtstrend an der Börse. Gegenteil der Hausse. Synonym: Bärenmarkt.

Die letzte große Baisse wurde durch die Finanzkrise ausgelöst und erstreckte sich über das Jahr 2009 und Teile von 2010. Weltweit stürtzten die Aktienkurse drastisch ab.

Eine Baisse ist für erfahrene Anleger nicht unbedingt negativ, da sie auch eine gute Gelegenheit darstellt, um günstig Aktien kaufen zu können. Allerdings sollte hierbei abgewartet werden, bis die Baisse ihren Boden erreicht hat. Hier gilt die bekannte Börsenregel „Greife nie in ein fallendes Messer“.

Bärenmarkt

Bärenmarkt ist der Begriff für einen Abwärtstrend an der Börse. Der Bärenmarkt hat seinen Namen, weil Bären mit ihren Tatzen von oben nach unten schlagen. Vor vielen Börsen steht als Symbol dafür ein Bär und ein Bulle, so zum Beispiel auch vor der Frankfurter Börse. Synonyme: Baisse.

In der Regel folgt ein Bärenmarkt oder eine Hausse, also einen Aufwärtstrend an der Börse.

Bullenmarkt

Begriff für einen Aufwärtstrend an der Börse. Der Bullenmarkt kommt zu seinem Namen, weil
Bullen mit ihren Hörnern von unten nach oben stoßen, also eine Aufwärtsbewegung vollziehen. Synonyme: Hausse, Börsenboom.

Börse

Die Börse ist der Platz, wo Wertpapiere oder andere Produkte gehandelt werden. Man unterscheidet zwischen Präsenzbörsen, wo der Handel bei Anwesenheit der Händler stattfindet, und elektronischen Börsen, wie dem Handelssystem XETRA, welches auch den DAX ermittelt.

Broker

Ein Broker ist ein Wertpapierhändler an der Börse. Der Broker führt im Auftrag der Kunden die Wertpapiergeschäfte durch. Dafür erhält er eine Gebühr (”Courtage”). Broker unterscheiden sich von Börsenmaklern dadurch, dass sie auch Privatkunden bedienen. Häufig übernehmen Banken die Aufgabe des Brokers. Sogenannte Discountbroker (hier stelle ich 2 empfehlenswerte Online-Broker vor) zeichnen sich durch ihre besonders geringen Gebühren aus.

Aktie

Aktien sind verbriefte Anteile an einer Aktiengesellschaft bzw. ein Anteil am Grundkapital. Eine Aktie verbrieft bestimmte Rechte, zum Beispiel Teilnahme und Stimmrecht bei der Hauptversammlung oder Anspruch auf Dividende.