Wie Sie günstige Ein- und Ausstiegspunkte finden


Eine weitere Möglichkeit, um Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu ermitteln, kommt vom ebenfalls schon erwähnten Autor Uwe Lang („Die besten Aktienstrategien“). Er verwendet eine Kombination aus der Umlaufrendite und verschiedenen anderen Faktoren. Näheres zu seinem System erfahren Sie in seinem Buch und auf seiner Homepage www.boersensignale.de.

Auch der Ölpreis ist ein wichtiger Indikator. Je höher der Ölpreis, desto größer die Gefahr eines Kursrückgangs an den Börsen.

Gleiches gilt für den Dollarkurs. Generell gilt: Ein starker Dollar begünstigt positive Entwicklungen, ein schwacher Dollar stellt eher ein Risiko dar.

Die technische Analyse versucht, anhand der Chartformationen (dem bisherigen Kursverlauf) zu bestimmen, wann ein Kauf- oder Verkaufsignal gekommen ist. Darauf kommen wir aber auf späteren Seiten noch einmal zurück.

Wenn das Ausstiegssignal kommt, sollte man seine Aktien auch wirklich verkaufen. Eine Strategie, die man nicht befolgt, ist keine Strategie mehr. Disziplin ist auch hier von Nöten. Das fällt verständlicherweise schwer, wenn man einmal falsch lag und zu früh verkauft hat. Wenn die Kurse weiter steigen, sitzt man oft auf glühenden Kohlen. Denken Sie aber daran: Es bringt nichts, auf einen abgefahrenen Zug aufzuspringen, an der Börse kommen ständig neue Züge. Es ergeben sich immer wieder gute Kaufgelegenheiten.

In der Zeit bis zum nächsten Einstiegssignal kann man sein Geld z.B. auf einem Tagesgeldkonto parken. Die ING-Diba bietet hier in der Regel die besten Angebote.

Wie kann ich mein Geld gegen Kursrückschläge absichern?

Wenn Sie Ihr Geld an der Börse vermehren wollen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie Möglichkeiten kennen, Ihr Geld abzusichern. Denn Kursrückgänge und Crashs gibt es immer wieder. Zum Glück gibt es einige Methoden und Strategien, wie man das Schlimmste verhindern kann. 100%ige Sicherheit kann es natürlich niemals geben, aber Sie können doch einiges tun, um Ihr Geld zu schützen. Zu diesen Strategien und Maßnahmen gehören das Setzen eines Stoppkurses sowie konsequentes Money Management.

Zuallererst gibt es eine Börsenregel, die besagt:

Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen

Viele Anfänger machen nämlich den Fehler, Gewinne zu früh mitzunehmen. Wenn ihre Aktie mal 5 oder 10 Prozent gestiegen ist und die Vorgaben immer noch stimmen, sollten Sie nicht unbedingt alles verkaufen. Im Gegensatz dazu sitzen viele Börsenneulinge ihre Verluste einfach aus, anstatt frühzeitig die Notbremse zu ziehen. Sie halten einfach still und hoffen, dass der Kurs doch wieder steigt. An folgendem Beispiel sehen Sie, dass das schlimme Folgen haben kann:

Wenn der Kurs um 50% fällt, muss er 100% zulegen, um wieder auf der Ausgangsbasis zu sein.
Fällt der Kurs um 70%, muss er um 333% zulegen, nur damit Sie ihr Geld wiederbekommen.
Und fällt der Kurs um 90%, muss er sage und schreibe 1000% aufholen, wenn Sie keinen Verlust machen wollen. Ganz ehrlich, wie wahrscheinlich ist das?

Ganz wichtig ist daher, dass Sie Ihre Verluste von vorneherein begrenzen. Wie das geht, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

Weiter geht´s mit dem Stoppkurs Stoppkurs

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