Wie Sie Ihr Vermögen absichern


Jetzt wissen Sie bereits, wie Sie günstige Aktien finden und welche Strategien Sie anwenden können, um langfristig an der Börse erfolgreich zu sein.

Jedoch ist es ein Börsengesetz, dass es nicht immer nur bergauf geht. Auf jeden Börsenboom (Hausse) folgt zwangsläufig ein Abschwung (Baisse). Das ist kein Grund zur Beunruhigung, denn nur so haben Sie immer wieder die Gelegenheit, günstige Aktien zu erwerben.

Jedoch sollten Sie Maßnahmen kennen, um größere Verluste an der Börse zu vermeiden. Dazu ist es zuerst notwendig, dass Sie die geeigneten Zeitpunkte zum Ein- und Ausstieg an der Börse kennen. Außerdem gibt es Maßnahmen, die Sie treffen können, um Ihr Vermögen vor größeren Verlusten zu schützen. Einige davon werden Sie auf den folgenden Seiten kennen lernen.

Wie finde ich den optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt?

Im Laufe der Zeit wurden viele Systeme entwickelt, die den richtigen Zeitpunkt für ein Engagement in Aktien anzeigen sollen. Als oberste Grundregel kann ein Zitat von André Kostolany gelten:

„Ist die Börse „talk of the town“, wird überall, auf Partys, im Büro, ja sogar an der Bushaltestelle, nur über Aktien gesprochen, dann ist der Börsenkrach nicht mehr weit.“

Das heißt, spätestens, wenn die Bildzeitung auf der Titelseite den Aktienkauf empfiehlt (wie zu Hochzeiten der Telekomaktie), sollte man daran denken, auszusteigen.

Es gibt jedoch auch rechnerische Methoden, die (theoretisch) richtigen Zeitpunkte abzupassen.
Ein wichtiger Indikator ist dabei die deutsche Umlaufrendite für deutsche Aktien bzw. die Rendite der 10-jährigen US-Anleihen bei amerikanischen Aktien. Je höher die Zinsen (repräsentiert durch die Umlaufrendite), desto größer wird das Risiko am Aktienmarkt. Wann genau der Ausstiegszeitpunkt gekommen ist, dazu gibt es verschiedene Meinungen.

Ein Beispiel zur Berechnung von Ein- und Ausstiegszeitpunkten gibt Bernd Rittmann in seinem schon erwähnten Buch „Mit Aktien ein Vermögen aufbauen“. Er geht folgendermaßen dabei vor:

  1. Notieren Sie sich den Wochenschlusskurs der Umlaufrendite (zu finden z.B. unter www.handelsblatt.com)
  2. Errechnen Sie den 4-Wochen-Durchschnittskurs
  3. Ermitteln Sie die Höchst- und Tiefststände
  4. Einstiegssignal: Sobald der Durchschnittskurs um mindestens 13% unter seinem letzten Hoch liegt
  5. Ausstiegssignal: Sobald der Durchschnittskurs von seinem letzten Tief um mindestens 20% gestiegen ist.

In dem Buch zeigt der Autor auch die historische Verifizierung dieses Systems und vergleicht verschiedene Berechnungsmöglichkeiten der richtigen Zeitpunkte.

Weitere Möglichkeiten, gute Ein- und Ausstiegszeitpunkte zu finden, finden Sie auf der nächsten Seite. Dann befassen wir uns auch konkret damit, das Vermögen gegen Kursrückschläge abzusichern.

Weiter geht´s mit den nächsten Strategien zur Absicherung des Vermögens Absicherung des Vermögens

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